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Programm Heinrich
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Programm Heinrich war ein von ReichsfĂŒhrer SS Heinrich Himmler am 21. Juli 1941 Odilo Globocnik gegenĂŒber verwendeter Deckname einer deutschen MilitĂ€roperation fĂŒr alle von der SS innerhalb des „Unternehmens Barbarossa“ in Osteuropa durchgefĂŒhrten Aktionen und fĂŒr die nach dem Krieg dort ins Auge gefassten Kolonisations- und SiedlungsplĂ€ne.cite-ref-1[1]

Contents

‱ Literatur

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„Generalplan Ost“ als Vorlage fĂŒr „Programm Heinrich“

Zwei Tage nach dem Überfall auf die UdSSR am 22. Juni 1941 hatte Himmler dem Agrarwissenschaftler Konrad Meyer als Leiter des Planungsstabs des Reichskommissariats fĂŒr die Festigung deutschen Volkstums den Auftrag gegeben, den Generalplan Ost fĂŒr die Besiedlung im Osten zu erarbeiten, nachdem er bereits nach dem Überfall auf Polen im April/Mai 1940 fĂŒr die so genannten eingegliederten Ostgebiete (vgl. Reichsgaue Wartheland und Danzig-Westpreußen) planerisch tĂ€tig geworden war.cite-ref-2[2] Der Plan sollte seine symbolpolitisch an Heinrich I. als SlawenbekĂ€mpfer und „edlen Bauern seines Volkes“ (Himmler) gebundene Eroberungspolitik weiter konkretisieren. Die erste Fassung lag schon am 15. Juli 1941 vor. In deren Folge ordnete Himmler am 20. Juli 1941 bei einem Besuch in Lublin gegenĂŒber Odilo Globocnik an, was um Lublin und Zamosc, das kĂŒnftig „Himmlerstadt“ heißen sollte, zu geschehen habe. Von Himmler kurz vor seiner Abreise nach Lublin zu seinem Beauftragten in den neueroberten Ostgebieten ernannt, sollte Globocnik, „Himmlers Vorposten im Osten“ (Peter Black), SS- und PolizeistĂŒtzpunkte schaffen, in denen Wehrbauern oder „milites agrarii“, wie sie vom ersten Heinrichschronisten Widukind von Corvey genannt wurden, in Gestalt von SS-Leuten und ihren Familien anzusiedeln gewesen wĂ€ren.

In den angeblichen Spuren Heinrichs I. sollte so die Neubesiedlung des Ostens zunĂ€chst im Wartheland, in Ostpreußen und dann unter Globocniks Leitung im Generalgouvernement vonstattengehen (siehe Grenzkolonisation). In der Wiederaufnahme mittelalterlichen Sprachgebrauchs, an Feudalismus und das Lehnswesen erinnernd, wurden die neu zu erschließenden Siedlungsgebiete „Siedlungsmarken“ „an der vordersten Front des deutschen Volkstums gegenĂŒber dem Russen- und Asiatentum“ genannt, an deren Spitze ein „Markhauptmann“ zu postieren gewesen wĂ€re; die kĂŒnftigen Siedler wĂ€ren als „LehensfĂ€hige“ zunĂ€chst zu begutachten, dann ĂŒber einen „Lehensbrief“ als „Lehensnehmer“ mit „Zeit“- und schließlich „Erblehen“ zu „belehnen“ gewesen. FĂŒr die Schlichtung von Streitfragen war ein „Lehensgericht“ vorgesehen. Bis zum Ural waren von Globocnik PolizeistĂŒtzpunkte, Musterhöfe mit modernen Wohnungen und entsprechenden GerĂ€tschaften zu planen. Dazu rekrutierte er 1941 Architekten, Innenausstatter, Bauunternehmer, EntwĂ€sserungsexperten, Geometer und Historiker. ZunĂ€chst wĂ€re zwischen den einzudeutschenden Gebieten und den kĂŒnftig von Deutschen zu besiedelnden Teilen der UdSSR eine „deutsche VolksbrĂŒcke“ herzustellen gewesen. Dazu ließ Globocnik im November 1941 eine Probeaussiedlung vornehmen, bei der sieben Dörfer im Kreise Zamosc vollstĂ€ndig von polnischen Bauern evakuiert und an ihre Stelle „volksdeutsche“ Siedler gesetzt wurden.cite-ref-3[3] Was Himmler fĂŒr die 20 auf den angenommenen Sieg folgenden Jahre vorschwebte, hat er am ausfĂŒhrlichsten am 22. November 1942 in einer Rede in der SS-Junkerschule Bad Tölz dargestellt: „Heute Kolonie, morgen Siedlungsgebiet, ĂŒbermorgen Reich!“cite-ref-4[4]

Der „Generalplan Ost“ mit den germanisierenden Siedlungsvorhaben in Osteuropa konnte mit der von Globocnik geleiteten „Aktion Zamosc“ (1942/43) und der volksdeutschen Siedlung „Hegewald“ bei Schytomyr in der Ukraine wegen des Kriegsgeschehens nur ansatzmĂ€ĂŸig umgesetzt werden. Dagegen umfasste das „Programm Heinrich“ auch den vorausgehenden Völkermord, nĂ€mlich ebenfalls unter dem Befehl von Globocnik die „Aktion Reinhardt“ in den Vernichtungslagern Treblinka, Sobibor, Belzec und Majdanek. In Himmlers Augen war Globocnik „wie kein zweiter fĂŒr die Kolonisation des Ostens geschaffen“, wie er in einem Brief an seinen Schwager Richard Wendler am 4. August 1943 schrieb. Noch im August 1944 hielt Himmler „das Programm“ fĂŒr „unverrĂŒckbar“: „Außerdem finde ich es so wunderbar, wenn wir uns heute schon darĂŒber klar sind: Unsere politischen, wirtschaftlichen, menschlichen, militĂ€rischen Aufgaben haben wir in dem herrlichen Osten.“cite-ref-5[5]

Nach seiner Ernennung zum Reichsinnenminister berief sich Himmler in der geheimgehaltenen Posener Rede am 6. Oktober 1943 in einer „der bemerkenswertesten ZusammenkĂŒnfte von ParteifunktionĂ€ren“cite-ref-6[6] ausdrĂŒcklich auf Heinrich I., als er mit Blick auf den Ural und die Umrisse des kĂŒnftigen „Germanischen Reichs“ auf dessen „klare ReichsautoritĂ€t“ verwies, mit der auch das kĂŒnftige Reich zusammenzuhalten sei.

Wie tief sich bei Himmler in seinem Umgang mit Heinrich I. ganz Privates und Politisches durchdrangen, zeigte seine Geliebte Hedwig Potthast, Mutter zweier Kinder Himmlers, nach dem Krieg und Himmlers Tod, als sie in der Familie „immer nur von ‚König Heinrich‘ gesprochen“ habe.cite-ref-7[7]

Rasseimperialismus in den Spuren nationalgeschichtlich aufbereiteter Vorbilder

Hitler meinte, seine expansiven Ziele in den Spuren Ottos I. oder Barbarossas und schließlich im Gedanken an ganz Europa gegenĂŒber Asien in den Spuren Karls des Großen verwirklichen zu können („Unternehmen Otto“, „Unternehmen Barbarossa“). Himmler sah sich seit 1935 unter dem Patronat von Heinrich I., Vater Ottos I., stehen. Diese beiden Ottonen – Heinrich I. seit dem 19. Jahrhundert als Ostkolonisator von Preußen seinem Sohne Otto I. vorgezogen; Otto I. als Sieger auf dem Lechfeld ĂŒber die Ungarn (955) von den Deutschösterreichern als GrĂŒnder der „Ostmark“ des Reiches und damit Österreichs angesehen – galten gewissermaßen als Kernfiguren einer allein fĂŒr richtig gehaltenen deutschen Nationalpolitik, die durchweg expansiv nach Osteuropa hĂ€tte ausgerichtet werden sollen anstatt erfolglos nach Italien und Rom (von den FeldzĂŒgen gegen die Slawen unter den Ottonen heißt es z. B. in heutiger Geschichtsschreibung, dass die Feindschaft in der militĂ€rischen Konfrontation „vom Willen zu brutaler Vergeltung und rĂŒcksichtsloser Niederwerfung bestimmt war und oft in Massentötungen, Versklavung der Frauen und Kinder und völliger PlĂŒnderung der Siedlungen endete“).cite-ref-8[8] Im großen Historikerstreit des 19. Jahrhunderts – nach seinen ersten Beteiligten „Sybel-Ficker-Streit“ benannt – war Heinrich I. von Heinrich von Sybel 1859 als „der Stern des reinsten Lichtes an dem weiten Firmament unserer Vergangenheit“ bezeichnet, dann völkisch und schließlich im Nationalsozialismus volkstumspolitisch vereinnahmt worden. In diesem Sinne sollte am 2. Juli 1936 anlĂ€sslich seines tausendsten Todestages in Quedlinburg seiner gedacht werden. Himmler ĂŒbernahm mit der SS die Ausrichtung der Feierlichkeiten und hielt die, wie er meinte, wichtigste Rede seiner Laufbahn in der Quedlinburger Stiftskirche, die mit der Grabstelle Heinrichs zur „nationalen WeihestĂ€tte“ erklĂ€rt wurde.

1935 hatte Himmler bereits zur Erforschung der quellenarmen Zeit Heinrichs I. die „Ahnenerbe“-Stiftung gegrĂŒndet. Die von ihm 1934 in Besitz genommene Wewelsburg wurde jetzt fĂŒr eine GrĂŒndung aus der Zeit Heinrichs I. zur Abwehr der damals immer wieder in Ostfranken einfallenden Ungarn gehalten und galt als Ausgangspunkt der in einer Sage ĂŒberlieferten finalen Schlacht zwischen Ost und West. Himmler verlieh nach seiner deutschlandweit im Radio ĂŒbertragenen Gedenkrede zu Heinrichs Todestag dem Todesgedenken Heinrichs I. in Quedlinburg Ritualcharakter, erklĂ€rte 1937 ausgegrabene Knochen bei der Wiederbeisetzung zu den Gebeinen Heinrichs I., grĂŒndete eine „König-Heinrich-I.-GedĂ€chtnis-Stiftung“cite-ref-9[9] und rief 1938 eine Reihe von StĂ€dten zu „König-Heinrich-StĂ€dten“ aus (Braunschweig, Enger, Fritzlar, Wetzlar, Gandersheim, Erfurt, Goslar, Meißen, Nordhausen, Schleswig, Wallhausen und Quedlinburg), wĂ€hrend ĂŒber die Vorhaben auf der Wewelsburg ein Berichtsverbot verhĂ€ngt wurde. Am 2. Juli 1939 ĂŒberreichte ihm der OberbĂŒrgermeister von Quedlinburg den eigens fĂŒr ihn komponierten „König-Heinrichs-Marsch“.cite-ref-10[10]

Himmlers Werben um intellektuelle Mentoren fĂŒr die SS

Wie sehr Himmler gerade bezĂŒglich seines „Programms“ auf Rechtfertigung und Nachruhm bedacht war, zeigt sich in seinem BemĂŒhen, seine Taten mit Beginn des Kriegs gegen Polen von Historikern beglaubigen und von Chronisten aufzeichnen zu lassen.

So nahm er Ende September 1939 zu Albert Brackmann (1871–1952), dem damals „höchstrangigen deutschen Historiker“ (W. J. Mommsen), der „grauen Eminenz der Ostforschung“ (M. Beer), Verbindung auf. Der war bereit, innerhalb von drei Wochen fĂŒr die SS und deren Berliner „Ahnenerbe“-Verlag eine rechtfertigende Propagandaschrift fĂŒr den angefangenen ostimperialistischen Eroberungsfeldzug zu schreiben: Krisis und Aufbau in Osteuropa. Ein weltgeschichtliches Bild. Brackmann entfaltet einleitend ein Bild von Heinrich I. und Otto I. als ersten Vertretern einer deutschen Ostexpansion. Ottos Plan, dem Magdeburger Erzbistum „die ganze Slawenwelt zu unterstellen“, wird als „der umfassendste Plan, den je ein deutscher Staatsmann hinsichtlich des Ostens gefasst hat“, dargestellt. Die Wehrmacht erwarb 1940 7000 Exemplare des Buches zur Instruktion ihrer FĂŒhrungsstĂ€be.cite-ref-11[11]

Bereits vor Kriegsbeginn hatte sich der an der Berliner UniversitĂ€t auf einem eigens fĂŒr ihn 1934 eingerichteten Lehrstuhl „Natur“-Medizin lehrende Werner Jansen,cite-ref-12[12] seit 1935 in der SS, bei Himmler gemeldet. Er hatte sich seit dem Ersten Weltkrieg einen Namen als Erfolgsschriftsteller gemacht und mit seinen aus völkischer Perspektive geschriebenen Germanen-Romanen den jungen Himmler begeistert, so dass er dessen Lieblingsschriftsteller wurde. 1936 und 1937 wirkte er als Autor mit BeitrĂ€gen zur SS-Schulung in den SS-Leitheften. 1939 bot er Himmler an, „mich als Ihren Geschichtsschreiber an dem großen Geschehen teilhaben zu lassen“. 1940 wurde er einer „Totenkopf“-Division zugeteilt, verstarb aber im Dezember 1943 nach lĂ€ngerer Krankheit, nachdem Himmler ihn noch zum SS-StandartenfĂŒhrer ernannt hatte.cite-ref-13[13]

Auf der Wewelsburg als ideologischer Zentrale der SS kĂŒndigte Himmler im Juni 1941 vor Beginn von „Unternehmen Barbarossa“ in der einzigen SS-GruppenfĂŒhrertagung, die dort je stattfand, das Ziel des Russlandfeldzuges an: „die Dezimierung der Bevölkerung der slawischen NachbarlĂ€nder um 30 Millionen“.cite-ref-14[14] An der Tagung nahm auch sein Freund und Chronist Hanns Johst, PrĂ€sident der Reichsschrifttumskammer, teil. Er hĂ€tte beim Sieg und nach Vollendung von „Programm Heinrich“ die „Heinrich-Saga“ zu dichten gehabt.cite-ref-15[15] Die hĂ€tte dann in der als Zentrum der SS bis 1964 in Speerform ausgebauten „Heinrichsburg“ Wewelsburg zum Vortrag kommen sollen. In Speerform deshalb, weil sich in den HĂ€nden Heinrichs und Ottos als deren wichtigste Herrschaftsreliquie die Heilige Lanze befunden hatte. Otto Höfler, Himmler und dem Ahnenerbe nahestehend, hatte sie bereits am Historikertag 1937 in Erfurt von allem christlichen Beiwerk befreit und zum „Heiligen Speer Wotans“ erklĂ€rt.cite-ref-16[16]

Im Juni 1941 bemĂŒhte sich Himmler um einen weiteren Autor, nĂ€mlich Edwin Erich Dwinger (1898–1981), der die geplanten SS-Unternehmungen im Osten literarisch begleiten und darstellen sollte. Über ihn als Erfolgsschriftsteller hoffte er, allerdings vergeblich, auf eine massenhafte Verbreitung der Schilderung seiner Kriegstaten in Form historischer Romane.cite-ref-17[17] Denn Dwinger hatte ĂŒber seine Kriegserlebnisse im Ersten Weltkrieg und als Kriegsgefangener in Russland einige BĂŒcher und als weiteren Bestseller 1940 Der Tod in Polen. Die volksdeutsche Passion veröffentlicht und anders als Johst in osteuropĂ€ischen Kriegsangelegenheiten bereits Erfahrungen gesammelt.

Auch wissenschaftlich war Himmler auf Absicherung bedacht. Im Oktober 1943 nahm Hermann Schneider in TĂŒbingen eine Ausarbeitung von Josef Otto Plassmann, Mitglied in Himmlers „Persönlichem Stab“, als Habilitation an. Plassman, der seit 1928 immer wieder zu Heinrich I. publiziert hatte und SchriftfĂŒhrer der „Ahnenerbe“-Zeitschrift „Germanien“ war, wollte darin nach Walther WĂŒst „das Geschichtsbild der Sachsenkaiser auf altgermanischer Grundlage aufbauen, dieses Geschichtsbild so der römischen Geschichtsklitterung endgĂŒltig entreißen und damit die Absichten des ReichsfĂŒhrers SS in einer Weise und StĂ€rke mit verwirklichen helfen, wie sie eindrucksvoller nicht gedacht werden kann“.cite-ref-18[18]

Alles, was Himmler seit Kriegsbeginn gegen Polen unternahm, stellte er unter die Patronage von Heinrich I.: Fahrten ab 3. September 1939 in den Osten im Sonderzug „Heinrich“ (allein im Dienstkalender Himmlers von 1941/1942 23-malige ErwĂ€hnung); seine in der NĂ€he des östlichen FĂŒhrerhauptquartiers aufgeschlagene „Feldkdo.-Stelle“ nannte er „Heinrich“; die Einrichtung der „SS-Sondereinheit Dirlewanger“ folgte dem Vorbild, wie es Heinrichs Chronist Widukind von Corvey in der „Merseburger Schar“ schildert, in der sich ebenfalls straffĂ€llig Gewordene zu bewĂ€hren hatten. Sie kam im Raum Lublin ab 1940 zum Einsatz.cite-ref-19[19]

Literatur

‱ Richard Breitman: Heinrich Himmler. Der Architekt der „Endlösung“; MĂŒnchen, ZĂŒrich: Pendo, 2000; ISBN 3-85842-378-5; d. Erstausgabe u.d.T. Der Architekt der „Endlösung“: Himmler und die Vernichtung der europĂ€ischen Juden; Paderborn u. a.: Schöningh, 1996; ISBN 3-506-77497-2.
‱ Rolf DĂŒsterberg: Völkermord und Saga-Dichtung im Zeichen des „Großgermanischen Reiches“. Hanns Johsts Freundschaft mit Heinrich Himmler; in: Internationales Archiv fĂŒr Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL), 24 (1999), Heft 2, S. 88–133; TĂŒbingen: Niemeyer, 1999; ISSN 0340-4528.
‱ Frank Helzel: Ein König, ein ReichsfĂŒhrer und der Wilde Osten. Heinrich I. (919–936) in der Selbstwahrnehmung der Deutschen; Bielefeld: transcript, 2004; ISBN 3-89942-178-7.
‱ Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS; MĂŒnchen: Bassermann, 2008; ISBN 978-3-8094-2255-6 ( = GĂŒtersloh: S. Mohn, 1967).
‱ Karl-Heinz Janßen: Himmlers Heinrich. Wie ein König des frĂŒhen Mittelalters zum Patron der deutschen Vernichtungspolitik im Osten wurde; in: Dieter Buhl & Andreas Sentker [Hrsg.]: Welt- und Kulturgeschichte: Epochen, Fakten, HintergrĂŒnde, Bd. 6; Hamburg: Zeitverlag, 2006; S. 596–604.
‱ Michael H. Kater: Das „Ahnenerbe“ der SS 1935–1945. Ein Beitrag zur Kulturpolitik des Dritten Reiches. Studien zur Zeitgeschichte 6; R. Oldenbourg, MĂŒnchen 20054, ISBN 3-486-57950-9 (1. Auflage: Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1974, ISBN 3-421-01623-2); u.d.T.: Das „Ahnenerbe“: Die Forschungs- und Lehrgemeinschaft in der SS. Organisationsgeschichte von 1935–1945; UniversitĂ€tsdissertation Heidelberg, 1966.
‱ Bradley Smith, Agnes Peterson (Hg.): Heinrich Himmler. Geheimreden 1933 bis 1945 und andere Ansprachen. Mit einer EinfĂŒhrung von Joachim C. Fest; Berlin 1974.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Breitman, 2000, S. 265 f.
cite-note-22. ↑ Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen PlĂ€ne fĂŒr eine neue europĂ€ische Ordnung; Frankfurt a. M. 1995; S. 126.
cite-note-33. ↑ Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen PlĂ€ne fĂŒr eine neue europĂ€ische Ordnung. Durchgesehene Ausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1995, S. 432–440: Das Projekt Zamosc. (Fischer-TaschenbĂŒcher – Geschichte 11268)
cite-note-44. ↑ Abdruck und Analyse der Rede in: Frank Helzel: Himmlers und Hitlers Symbolpolitik mit mittelalterlichen Herrschern. König Heinrich I. (919–936) und Kaiser Otto I. (936–973) in ihren nationalgeschichtlichen Rollen im Schlussteil des zweiten DreißigjĂ€hrigen Kriegs 1914–1945, S. 48 ff. (Text als PDF)
cite-note-55. ↑ Smith, Peterson, 1974, S. 246.
cite-note-66. ↑ Smith, Peterson, 1974, S. 162.
cite-note-77. ↑ Katrin Himmler: Die BrĂŒder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte; Frankfurt a. M. 2007 (zuerst 2005); S. 265.
cite-note-88. ↑ Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 3: Die Zeit der spĂ€ten Karolinger und der Ottonen, Klett-Cotta: Stuttgart 2008, S. 432; ISBN 978-3-608-60003-2.
cite-note-99. ↑ Höhne, 1995, S. 144.
cite-note-1010. ↑ Kater, 1974, S. 94, 385 (identisch mit den Seitenangaben der Neuausgabe bei Oldenbourg).
cite-note-1111. ↑ Michael Burleigh: Germany turns Eastwards. A Study of Ostforschung in the Third Reich; London 2002, S. 132–134, 168.
cite-note-1212. ↑ Volker Hess, „Es hat natĂŒrlich alles nur einen Sinn, wenn man sich der Resonanz des Ministeriums sicher ist.“ Die Medizinische FakultĂ€t im Zeichen der „FĂŒhreruniversitĂ€t“, S. 48, in: Die Berliner UniversitĂ€t in der NS-Zeit. Bd. 1: Strukturen und Personen, hrsg. von Christoph Jahr, Franz Steiner: Stuttgart 2005, S. 37–48; ISBN 978-3-515-08657-8.
cite-note-1313. ↑ Vgl. Peter Longerich, Heinrich Himmler. Biographie, MĂŒnchen: Siedler, 2008, S. 437. ISBN 978-3-88680-859-5.
cite-note-1414. ↑ Breitman, 2000, S. 393, Anm. 12.
cite-note-1515. ↑ DĂŒsterberg, 1999, S. 110, 123 f., 127. – Im Franz-Eher-Verlag erschien 1942 in der „Deutschen Kulturbuchreihe“ der Roman „Herr Heinrich. Die Saga vom Ersten Deutschen Reich“ von Fritz Vater. Im Nachwort (S. 455) beruft sich F. Vater mit einem Zitat auf die Rede, die Himmler am 2. Juli 1936 in Quedlinburg hielt.
cite-note-1616. ↑ Otto Höfler: Das germanische KontinuitĂ€tsproblem; Hamburg: Hanseatische Verlags Anstalt, 1937; S. 12–23.
cite-note-1717. ↑ Breitman, 2000, S. 237 f.
cite-note-1818. ↑ Kater, 1974, S. 135.
cite-note-1919. ↑ Helzel, 2004, S. 192–196.